
| Jugendamtsbezirk | Name der Einrichtung |
|---|---|
Dormagen | |
Essen | Kinder- und Familienzentrum Blauer Elefant Zollverein |
Monheim | Familienzentrum im Berliner Viertel (Moki)
Stadt Monheim, Verbund |
Bergisch Gladbach | Familienzentrum im Zentrum für Aktion und Kultur (ZAK)
Verein zur Förderung der Jugend- und |
Köln | Familien-Zentrum Köln-Kalk und Höhenberg-Vingst im "Kalker Netzwerk für Familien"
|
Dortmund |
Arbeiterwohlfahrt |
Haus der Familie
www.kath-dormagen.de/caritas.html
Caritas-Kindertagesstätte im „Haus der Familie“, Unter den Hecken 44, 41539 Dormagen
Die Kindertagesstätte im „Haus der Familie“ ist Bestandteil eines familienorientiertes Beratungs- und Hilfezentrum des Caritasverbandes Rhein-Kreis Neuss e.V. mit Sitz in Dormagen. Ziel der Einrichtung ist es, Anlaufstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit unterschiedlichen Problem- und Lebenslagen zu sein. Die Vernetzung umfasst folgende Dienste:
Im näheren Umfeld des „Haus der Familie“ befindet sich die Erziehungs- und Familienberatungsstelle sowie die Fachambulanz für Suchtkranke. Der Schwerpunkt der viergruppigen Kindertagesstätte ist die Aufnahme von Kindern von vier Monaten bis 6 Jahren. Insgesamt stellen wir in 28 Plätze für unter Dreijährige zur Verfügung. Als Familienzentrum wurde das Angebot der Elternarbeit erweitert. Neben thematischen Elternabenden und –kursen in Zusammenarbeit mit den katholischen Familienzentrumsverbund Süd und einem Bildungsträger ist die offene Erziehungsberatung fester Bestandteil des Alltags. Ebenso hat sich das Angebot einer Alleinerziehenden-Gruppe als bedarfsgerecht gezeigt. In Kooperation mit der Beratungsstelle „esperanza“ sind Angebote für Kinder und Väter erstmalig umgesetzt worden. Neu ist auch der „Babyclub“, der in Vernetzung mit dem Dormagener Modell entstanden ist und als offener Treff für Eltern und Kinder bis 18 Monaten einmal wöchentlich unter fachlicher Anleitung kostenlos angeboten wird.
Kinder- und Familienzentrum „BLAUER ELEFANT“ Zollverein
www.kinderschutzbund-essen.de
Die Einrichtung in Trägerschaft des Essener Kinderschutzbundes wurde 1991 eröffnet. Von Beginn an war die enge Kooperation zwischen Kindertagesstätte und Erziehungsberatungsstelle konzeptionell verankert. 1999 wurde erstmalig in NRW der Katernberger Einrichtung das Qualitätssiegel des Bundesverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes, der „BLAUER ELEFANT“, verliehen. Charakteristisches Qualitätsmerkmal des BLAUEN ELEFANTEN ist „Viele Hilfen aus einer Hand“. 2006 gehörte das Kinder – und Familienzentrum im Rahmen des Bertelsmannpreises Dreikäsehoch „Jedes Kind mitnehmen. Gleiche Bildungschancen für alle Kinder“ zur Spitzengruppe.Die Einrichtung setzt sich zusammen aus:
Der „BLAUE ELEFANT“ ist stark für Kinder
Der „BLAUE ELEFANT“ ist zuverlässig für Eltern
Kooperationspartner
Um das Prinzip „Viele Hilfen aus einer Hand“ zu perfektionieren, ist ein Netzwerk an Kooperationspartnern erforderlich:
Ehrenamtliches Engagement und die finanzielle Unterstützung von Förderern sind für die Arbeit der Einrichtung bzw. die Umsetzung ihrer Konzeption unentbehrlich. Zunehmend engagieren sich ältere Menschen als ehrenamtlich Mitarbeitende und fördern damit auch das Verständnis der Generationen untereinander. Für konkrete Projekte wie z.B. der Übernahme von entstehenden Essenskosten, Teilnehmerbeiträgen für Freizeiten oder Benzinkosten unterstützen uns Förderer finanziell. Dies gewährleistet, dass kein Kind aus finanziellen Gründen von Angeboten unserer Einrichtung ausgeschlossen wird.
MitarbeiterInnen
Teamsitzungen finden wöchentlich statt, um die pädagogische Arbeit zu planen und differenziert und zielorientiert in die Praxis umzusetzen. Unsere Arbeit wird regelmäßig reflektiert, um sinnvoll auf Anforderungen unserer Kinder und deren Erziehende zu reagieren. Gezielte Fortbildungen sind die Grundlage, um der Arbeit in dieser Einrichtung gewachsen zu sein, um neue Konzepte kennen zu lernen, zu überprüfen und umzusetzen.
Familienzentrum im Berliner Viertel (Moki)
www.monheim.de/moki
In den Jahren 2002 bis 2004 führte die Stadt Monheim am Rhein gemeinsam mit dem AWO-Bezirksverband Niederrhein e.V. das Modellprojekt "Mo.Ki - Monheim für Kinder" durch, das durch den Landschaftsverband Rheinland gefördert wurde. Seit 2005 ist Mo.Ki ein fester Bestandteil der Jugendhilfe in Monheim am Rhein.
Angestrebt wird der Aufbau einer Präventionskette von der Geburt bis zur Berufsausbildung.
Mo.Ki ist ein Netzwerk der Stadt Monheim am Rhein, das sich die Bildung, Förderung und Unterstützung von Kindern und deren Eltern auf die Fahnen geschrieben hat. Der kommunale Präventionsansatz hat den systemischen Umbau der Kinder- und Jugendhilfe im Blick – weg von der Reaktion auf Defizite hin zur Prävention als aktive Steuerung und Gestaltung. Das Kind und seine Entwicklung stehen im Mittelpunkt aller Bemühungen.
Ausgehend von der Kindertagesstätte als Knotenpunkt der pädagogischen Arbeit ist Mo.Ki seit 2006 ein Familienzentrum mit vielen Orten der Kinderförderung und Elternbildung. Mo.Ki wurde als „best practice Familienzentrum“ vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet und nennt sich seitdem „Mo.Ki – das Familienzentrum der fünf Kindertagesstätten im Berliner Viertel“. Die trägerübergreifende und niedrigschwellige Arbeit zeichnet sich auch durch ihre engagierten 50 Kooperationspartner aus.
Mo.Ki verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um die kindlichen Bildungs- und Entwicklungsprozesse zu fördern. Bei der Gestaltung der unterschiedlichen Förderbereiche für die Kinder werden immer auch Unterstützungsangebote für die Eltern und gemeinsame Familienaktivitäten entwickelt. Bei der Entwicklung neuer Angebote sind die finanziellen Ressourcen der Familien und der Einrichtungen zu berücksichtigen. Nur kostenfreie Angebote sind niedrigschwellig und ermöglichen den Familien die Teilnahme und wirken gezielt auf eine Verbesserung der Lebenslagen von armen Kindern.
Dies bedeutet eine Verknüpfung der Inhalte der Jungendhilfe, des Bildungs- und Gesundheitswesens. Im Einzelnen heißt dies, Entwicklung eines Konzeptes zur Sprachförderung und deren flächendeckende Umsetzung, Gesundheits- und Bewegungsförderung, aber auch Angebote von kultureller Teilhabe und sozialem Lernen sowie die Einbindung von ehrenamtlichen Helfern und der Ausbau der Qualifizierung der Fachkräfte.
Außenwirkung/Preise:
2004 erster Deutscher Präventionspreis der Bertelsmann Stiftung, des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
2004 beispielhaftes Projekt in der OECD Studie „Die Politik der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung in der Bundesrepublik Deutschland“
2005 erster Preis „Alle Talente fördern“ von McKinsey
2006 zweiter Preis „Innovative Betreuungsmodelle“ ABC-Contest“ (Arbeit, Betreuung, Chancengleichheit) des Zentrums Frau in Beruf und Technik
2006 best practice Familienzentrum NRW ausgezeichnet durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
2007 Zertifizierung zum Familienzentrum NRW durch PädQUIS
Familienzentrum im Zentrum für Aktion und Kultur (ZAK)
http://www.familienzentrum-zak.de/
Der Verein zur Förderung der Jugend- und Sozialarbeit e.V. wurde 1994 gegründet. Die Vereinsgrün-der verfolgten das Ziel, im Stadtteil Bensberg-Bockenberg ein Gemeinwesenzentrum mit Kindertages-stätte, Jugend- und Bürgertreff zu errichten. Leitgedanke war, im Rahmen einer offenen Gesamtkon-zeption ein Haus zu gestalten, das generationen- und nationalitäten-übergreifend Sozial- und Kultur-arbeit an einem Ort verbindet. Der Verein FiB e.V. mit Familienbildungsstätte und Sportverein war von Beginn an in die Planungen mit eingebunden.
Das Haus wurde im März 2000 eröffnet und 2006 als Familienzentrum mit der Auszeichnung „best-practice“ anerkannt. Seither konnte das Angebotsspektrums im Zentrum durch weitere Kooperations-partner ergänzt werden.
Folgende Aspekte der Arbeit des Familienzentrums stehen im Vordergrund:
Die Kindertagesstätte „Luise Ueding“ ist ein wesentlicher Bestandteil im soziokulturellen Zentrum und durch die „offene Gesamtkonzeption“ des Hauses bieten sich ihr vielfältige Möglichkeiten und ein reichhaltiges Raumangebot. Das Kita-Team mit seinen unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Qualifikationen gestaltet mit 75 Kindern im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren diesen wichtigen Lebensabschnitt.
Familien-Zentrum Köln-Kalk und Höhenberg-Vingst im "Kalker Netzwerk für Familien" www.kinderschutzbund-koeln.de
Das "Kalker Netzwerk für Familien" ist ein großer gleichberechtigter Zusammenschluss mehre¬rer Kindergärten und Einrichtungen der Erziehungshilfe und des Gesundheitswesens in öffentlicher, konfessioneller und freier Trägerschaft. Im Rahmen des Netzwerks kooperieren mittlerweile 12 Kindertagesstätten und 16 Einrichtungen aus den Bereichen Familienberatung, Familienbildung, Frühförderung, gesundheitliche Hilfen, Hilfen zur Erziehung, frühe präventive Angebote und der Allgemeine Soziale Dienst der Stadt Köln. Durch eine strukturierte und zugleich persönliche Art der Kooperation können Zugänge und Übergänge zu verschiedenen Angeboten für die Nutzer möglichst leicht und vertrauensbewahrend gestaltet werden. Die Gold Kraemer Stiftung und die Fachhochschule Köln begleiten und unterstützen das Netzwerk. In diesem Rahmen sind inzwischen drei Familienzentren entstanden: das Familienzentrum Kalk, das Familienzentrum Höhenberg-Vingst und das Katholische Familienzentrum Höhenberg-Vingst, die die Versorgung im jeweiligen Sozialraum sicher stellen. Während das Familienzentrum in Köln-Kalk einen örtlichen Mittelpunkt im Zentrum der Gold-Kraemer-Stiftung hat, ist die Arbeit in Höhenberg und Vingst eher dezentral angelegt. Die Koordination wird durch zwei mit je halber Stelle fest angestellte Koordinatorinnen in den beiden Stadtteilen gewährleistet, deren Finanzierung für zwei Jahre durch zusätzliche Stiftungsmittel gesichert ist.Das Netzwerk hat sich mit einer Steuerungsgruppe und verschiedenen Arbeitskreisen eine Struktur zur Vereinfachung der Zusammenarbeit gegeben. Grundsätzlich gilt aber: Alle wesentlichen Fragen der Qualitätssicherung und der Weiterentwicklung werden gemeinsam im Netzwerk besprochen und entschieden.Dieses Netzwerk-Konzept unterscheidet sich von der Idee eines Familienzentrums, das aus einem einzelnen Kindergarten entsteht. Es ist — auf der Grundlage einer bereits gewachsenen breiten Kooperationskultur — als Realisierungsmodell für einen verdichteten Stadtteil einer Großstadt wie Köln entwickelt worden. Dadurch wird die Verbindung von frühkindlicher Betreuung, Bildung, Erziehung mit der frühen Unterstützung von Eltern möglich. Außerdem werden die Familien in den Sozialraum eingebunden und in ihren Selbsthilfepotenzialen gefördert. Angesichts der knappen finanziellen und zeitlichen Ressourcen aller Beteiligten hat sich ein relativ unkompliziert zu nutzendes Netzwerk verschiedener Anbieter als ökonomisch sinnvoll und fachlich bereichernd erwiesen. Bislang wurden gute Erfahrungen mit einer flexiblen und. bedarfsorientierten gegenseitigen Nutzung der verschiedenen Angebote gemacht, die beteiligten Familien den Zugang zu weiteren Hilfen erleichtert.Die hier tätigen sozialen Einrichtungen arbeiten bereits seit vielen Jahren in kooperierenden Strukturen, die reichen Nährboden für Zusammenarbeit in der Einzelfallarbeit aber auch in der Umsetzung verschiedener Projekte über das Netzwerk hinaus bedeuten. Durch die bestehende Verankerung verschiedener Einrichtungen im Sozialraum konnte schnell und unkompliziert der Bedarf an Angeboten für Familien in den Stadtteilen eruiert und die notwendige Form vernetzter Angebote festgelegt werden. Weitere Befragungen und intensivierte Erfahrungen in bestimmten Teilbereichen erlauben es, das Konzept jeweils nachzujustieren. Hier soll die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule eine besondere Rolle spielen. Vor kurzem wurde eine Zusammenarbeit des Netzwerks mit der Abteilung Kindertagespflege des Jugendamtes in Köln vereinbart. Mit den Kinderärzten in den betroffenen Stadtteilen Köln-Kalk und Köln-Höhenberg/Vingst finden erste Annäherungen zur verbindlichen Zusammenarbeit statt. Durch die Zusammenarbeit mit dem regionalen „Netzwerk W“ stellt der (Wieder-)Einstieg in den Beruf nach der Elternzeit einen aktuellen Arbeitsschwerpunkt dar. Seit der Einführung der Kinderwillkommenspakete für alle Familien mit Neugeborenen in Köln etabliert sich eine regelmäßige Abstimmung mit der für den Bezirk zuständigen KiWi-Koordinationsstelle. Wichtiges Anliegen der Netzwerkarbeit ist, bestehende Angebote effizienter zu nutzen und zugänglicher zu machen. Um dies zu gewährleisten, werden die Familienzentren im Kalker Netzwerk für Familien durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit bei Multiplikatoren und Familien bekannt gemacht.
Familienzentrum Hörde
www.awo-dortmund.de
Die Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Dortmund ist seit über 40 Jahren in dem Stadtteil mit besonderem Betreuungsbedarf integriert. Sie wird von den Familien, die größtenteils aus verschiedenen Kulturkreisen kommen, besucht und gern als Anlauf- und Kontaktstelle genutzt. Etwa 53% unserer 95 Kinder stammen aus Familien mit Migrationshintergrund.
Im Rahmen der Modellprojekte „Elternschule“ und “Erprobungsmaßnahmen im Arbeitsfeld Zuwanderungen“ (gefördert durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration) in den Jahren 2005/06 konnten wir uns als pädagogisches Team intensiv in die Arbeit eines Familienzentrums einarbeiten. Wir wurden durch die Zertifizierung und Gütesiegelvergabe am 4. Juni 2007 durch Herrn Minister Laschet offiziell anerkannt.
Seit dem 1. August 2008 betreuen wir 20 Kinder in der 45 Std. Betreuung, davon 6 Kinder ab 2 Jahren. Weitere 3 Gruppen mit einer 35 Std. Betreuung nutzen 75 Kinder im Alter von 3 Jahren bis zur Einschulung.
Durch Fördermittel des Landes „Frühe Hilfen für Kinder“ waren wir 2007 in der Lage eine bauliche Erweiterung zu schaffen. Die zusätzlichen Räumlichkeiten bieten einen Schlaf- und Wickelraum für Kinder ab 2 Jahren und einen Gruppenraum bzw. Multifunktionsraum, den wir jeweils für altersentsprechende Aktivitäten mit den Kindern flexibel nutzen können. Außerdem ist ein Eingangsbereich mit integriertem Speiseraum entstanden, der uns für die Mahlzeiten mit den Kindern und als Elterntreffpunkt/Elterncafe zur Verfügung steht.
Die Einrichtung ist von 7.00 – 16.30 Uhr täglich geöffnet und durch die Kooperation mit der
Kindertagespflege des Trägers bei Bedarf zu erweitern.
Weitere geplante Angebote sind u.a.: