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Pilotphase: Best-Practice-Einrichtungen

Jugendamtsbezirk
Name der Einrichtung

Dormagen

Haus der Familie

Caritasverband Dormagen

Essen

Kinder- und Familienzentrum Blauer Elefant Zollverein

Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Essen

Monheim

Familienzentrum im Berliner Viertel (Moki)

 

Stadt Monheim, Verbund

Bergisch Gladbach

Familienzentrum im  Zentrum für Aktion und Kultur (ZAK)

 

Verein zur Förderung der Jugend- und
Sozialarbeit e.V

Köln

Familien-Zentrum Köln-Kalk und Höhenberg-Vingst im "Kalker Netzwerk für Familien"

 

Kalker Netzwerk für Familie, Verbund

Dortmund

Familienzentrum Hörde 

Arbeiterwohlfahrt


Haus der Familie

www.kath-dormagen.de/caritas.html

Caritas-Kindertagesstätte im „Haus der Familie“, Unter den Hecken 44, 41539 Dormagen
Die Kindertagesstätte im „Haus der Familie“ ist Bestandteil eines familienorientiertes Beratungs- und Hilfezentrum des Caritasverbandes Rhein-Kreis Neuss e.V. mit Sitz in Dormagen. Ziel der Einrichtung ist es, Anlaufstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit unterschiedlichen Problem- und Lebenslagen zu sein. Die Vernetzung umfasst folgende Dienste:

 

  • Schwangerschaftsberatung "esperanza" einschließlich der Kindertagespflege, der  Väterberatung sowie des integrierten Wohnmodells für Alleinerziehende und junge Familien
  • Beratung für Mutter-Kind-Kuren und Mütterkuren
  • Familienpflege als Unterstützung von Familien in Notsituationen mit dem Angebot des H(aushalts)O(rganisations)T(rainings)
  • Flexible Erziehungshilfe Dormagen, ein ambulantes Angebot der Beratung und Begleitung für Familien, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
  • Beratung des Fachdienstes für Integration und Migration
  • Allgemeine Sozialberatung  
  • Gemeindecaritas als Schnittstelle zur konfessionellen und nichtkonfessionellen Freiwilligenarbeit

Im näheren Umfeld des „Haus der Familie“ befindet sich die Erziehungs- und Familienberatungsstelle sowie die Fachambulanz für Suchtkranke. Der Schwerpunkt der viergruppigen Kindertagesstätte ist die Aufnahme von Kindern von vier Monaten bis 6 Jahren. Insgesamt stellen wir in 28 Plätze für unter Dreijährige zur Verfügung. Als Familienzentrum wurde das Angebot der Elternarbeit erweitert. Neben thematischen Elternabenden und –kursen in Zusammenarbeit mit den katholischen Familienzentrumsverbund Süd und einem Bildungsträger ist die offene Erziehungsberatung fester Bestandteil des Alltags. Ebenso hat sich das Angebot einer Alleinerziehenden-Gruppe als bedarfsgerecht gezeigt. In Kooperation mit der Beratungsstelle „esperanza“ sind Angebote für Kinder und Väter erstmalig umgesetzt worden. Neu ist auch der „Babyclub“, der in Vernetzung mit dem Dormagener Modell entstanden ist und als offener Treff für Eltern und Kinder bis 18 Monaten einmal wöchentlich unter fachlicher Anleitung kostenlos angeboten wird.

 

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Kinder- und Familienzentrum „BLAUER ELEFANT“ Zollverein
www.kinderschutzbund-essen.de

Die Einrichtung in Trägerschaft des Essener Kinderschutzbundes wurde 1991 eröffnet. Von Beginn an war die enge Kooperation zwischen Kindertagesstätte und Erziehungsberatungsstelle konzeptionell verankert. 1999 wurde erstmalig in NRW der Katernberger Einrichtung das Qualitätssiegel des Bundesverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes, der „BLAUER ELEFANT“, verliehen. Charakteristisches Qualitätsmerkmal des BLAUEN ELEFANTEN ist „Viele Hilfen aus einer Hand“. 2006 gehörte  das Kinder – und Familienzentrum im Rahmen des Bertelsmannpreises Dreikäsehoch „Jedes Kind mitnehmen. Gleiche Bildungschancen für alle Kinder“ zur Spitzengruppe.Die Einrichtung setzt sich zusammen aus:

  • 120 Tagesplätze für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren
  • Beratungsstelle für Eltern,  Kinder und Jugendliche
  • Kinder – und Jugendtreff, pädagogischer Mittagstisch
  • Kooperationspartnern (im Stadtteil)

 

Der „BLAUE ELEFANT“ ist stark für Kinder

  • Betreuung
    • erweiterte und bedarfsorientierte Öffnungszeiten
    • Angebote auch am Wochenende
    • Ferienfreizeiten
    • Notdienst während der Sommerferien
    • Vermittlung von Tagespflege und Notfallmüttern
  • Gesundheitsvorsorge
    • ausgewogene Ernährung
    • Bewegungsangebote
    • Sprach-, Ergo- und Lerntherapie
    • Kooperation mit Ärzten und Institutionen
    • Koordination / Begleitung von Arztbesuchen und Diagnostikterminen
  • Bildung für Kinder
    • Voraussetzung: regelmäßige Besuch der Einrichtung
      • Gewährleistung über einen täglichen Fahrdienst
    • Raumgestaltung und Materialbereitstellung
    • Themenspezifische Projektarbeit
    • Sprachförderung
    • Begegnungsjahr (verbindliche Kooperation mit der Grundschule)
  • Kinder- und Jugendtreff, pädagogischer Mittagstisch
    • Hausaufgabenbetreuung
    • Individuelle Lernförderung
    • tägliche Mahlzeiten
    • Gemeinsame Freizeitgestaltung, auch am Wochenende und in den Ferien

 

Der „BLAUE ELEFANT“ ist zuverlässig für Eltern

  • Bildung für Eltern
    • Erziehungspartnerschaft
    • kontinuierliche Elterngespräche auf Basis der Bildungsdokumentation
    • Hausbesuche
    • Familienfreizeiten (einwöchig)
    • Themenspezifische Elternkurse
      • Elternkurs: Starke Eltern- starke Kinder
      • Eltern Kind Gruppe
      • Kochkurse
  • Gemeinschaftsfördernde Aktionen / Angebote der Familienselbsthilfe
    • Familiensamstage
    • Väteraktionstage
    • Freitagsfrühstück
    • Wöchentliche Radtouren
  • Professionelle Beratung
    • Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche
    • Psychologische Diagnostik
    • Aufsuchende Erziehungsberatung
    • Kompetenztraining für Eltern sozial auffälliger Kinder
    • Verhaltenstraining für Grundschulkinder mit sozialen Auffälligkeiten
    • Videocoaching nach der Marte Meo – Methode
    • Angebote für Eltern mit jüngeren Kinder
    • Familienmediation
    • Themenspezifische Informationsveranstaltungen
    • Offene Sprechstunden
    • Beratung von ErzieherInnen, LehrerInnen und SozialarbeiterInnen
    • Beteiligung an Hilfeplangesprächen und Helferkonferenzen

Kooperationspartner

Um das Prinzip „Viele Hilfen aus einer Hand“ zu perfektionieren, ist ein Netzwerk an Kooperationspartnern erforderlich:

  • Verein alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV),
  • Live Music Now Rhein-Ruhr e.V.,
  • Zeche Zollverein,
  • Schulen,
  • Allgemeiner Sozialer Dienst,
  • Büro für interkulturelle Arbeit,
  • Kinderärzte. 
  • Durch unsere Teilnahme an der Sozialraumkonferenz, Kooperation wir mit allen Institutionen im Stadtteil.
  • Ev. Beratungsstelle für Familie, Sexualität und Schwangerschaften

Ehrenamtliches Engagement und die finanzielle Unterstützung von Förderern sind für die Arbeit der Einrichtung bzw. die Umsetzung ihrer Konzeption unentbehrlich. Zunehmend engagieren sich ältere Menschen als ehrenamtlich Mitarbeitende und fördern damit auch das Verständnis der Generationen untereinander. Für konkrete Projekte wie z.B. der Übernahme von entstehenden Essenskosten, Teilnehmerbeiträgen für Freizeiten oder Benzinkosten unterstützen uns Förderer finanziell. Dies gewährleistet, dass kein Kind aus finanziellen Gründen von Angeboten unserer Einrichtung ausgeschlossen wird.

 

MitarbeiterInnen

Teamsitzungen finden wöchentlich statt, um die pädagogische Arbeit zu planen und differenziert und zielorientiert in die Praxis umzusetzen. Unsere Arbeit wird regelmäßig reflektiert, um sinnvoll auf Anforderungen unserer Kinder und deren Erziehende zu reagieren. Gezielte Fortbildungen sind die Grundlage, um der Arbeit in dieser Einrichtung gewachsen zu sein, um neue Konzepte kennen zu lernen, zu überprüfen und umzusetzen.

 

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Familienzentrum im Berliner Viertel (Moki)
www.monheim.de/moki

In den Jahren 2002 bis 2004 führte die Stadt Monheim am Rhein gemeinsam mit dem AWO-Bezirksverband Niederrhein e.V. das Modellprojekt "Mo.Ki - Monheim für Kinder" durch, das durch den Landschaftsverband Rheinland gefördert wurde. Seit 2005 ist Mo.Ki ein fester Bestandteil der Jugendhilfe in Monheim am Rhein.
Angestrebt wird der Aufbau  einer Präventionskette von der Geburt bis zur Berufsausbildung.
Mo.Ki ist ein Netzwerk der Stadt Monheim am Rhein, das sich die Bildung, Förderung und Unterstützung von Kindern und deren Eltern auf die Fahnen geschrieben hat. Der kommunale Präventionsansatz hat den systemischen Umbau der Kinder- und Jugendhilfe im Blick – weg von der Reaktion auf Defizite hin zur Prävention als aktive Steuerung und Gestaltung. Das Kind und seine Entwicklung stehen im Mittelpunkt aller Bemühungen.
Ausgehend von der Kindertagesstätte als Knotenpunkt der pädagogischen Arbeit ist Mo.Ki seit 2006 ein Familienzentrum mit vielen Orten der Kinderförderung und Elternbildung. Mo.Ki wurde als „best practice Familienzentrum“ vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet und nennt sich seitdem „Mo.Ki – das Familienzentrum der fünf Kindertagesstätten im Berliner Viertel“. Die trägerübergreifende und niedrigschwellige Arbeit zeichnet sich auch durch ihre engagierten 50 Kooperationspartner aus.
Mo.Ki verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um die kindlichen Bildungs- und Entwicklungsprozesse zu fördern. Bei der Gestaltung der unterschiedlichen Förderbereiche für die Kinder werden immer auch Unterstützungsangebote für die Eltern und gemeinsame Familienaktivitäten entwickelt. Bei der Entwicklung neuer Angebote sind die finanziellen Ressourcen der Familien und der Einrichtungen zu berücksichtigen. Nur kostenfreie Angebote sind niedrigschwellig und ermöglichen den Familien die Teilnahme und wirken gezielt auf eine Verbesserung der Lebenslagen von armen Kindern.
Dies bedeutet eine Verknüpfung der Inhalte der Jungendhilfe, des Bildungs- und Gesundheitswesens. Im Einzelnen heißt dies, Entwicklung eines Konzeptes zur Sprachförderung und deren flächendeckende Umsetzung, Gesundheits- und Bewegungsförderung, aber auch Angebote von kultureller Teilhabe und sozialem Lernen sowie die Einbindung von ehrenamtlichen Helfern und der Ausbau der Qualifizierung der Fachkräfte.

  • AWO Kita Grünauer Straße
  • AWO Kita Prenzlauer Straße
  • Ev. Integrativer Kita Grunewaldstraße
  • SKFM Kita St. Johannes
  • Städtische Kita Oranienburger Straße


Außenwirkung/Preise:
2004 erster Deutscher Präventionspreis der Bertelsmann Stiftung, des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung


2004 beispielhaftes Projekt in der OECD Studie „Die Politik der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung in der Bundesrepublik Deutschland“


2005 erster Preis „Alle Talente fördern“ von McKinsey


2006  zweiter Preis „Innovative Betreuungsmodelle“ ABC-Contest“ (Arbeit, Betreuung, Chancengleichheit) des Zentrums Frau in Beruf und Technik


2006 best practice Familienzentrum NRW ausgezeichnet durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen


2007 Zertifizierung zum Familienzentrum NRW durch PädQUIS

 

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Familienzentrum im  Zentrum für Aktion und Kultur (ZAK)
http://www.familienzentrum-zak.de/

Der Verein zur Förderung der Jugend- und Sozialarbeit e.V. wurde 1994 gegründet. Die Vereinsgrün-der verfolgten das Ziel, im Stadtteil Bensberg-Bockenberg ein Gemeinwesenzentrum mit Kindertages-stätte, Jugend- und Bürgertreff zu errichten. Leitgedanke war, im Rahmen einer offenen Gesamtkon-zeption ein Haus zu gestalten, das generationen- und nationalitäten-übergreifend Sozial- und Kultur-arbeit an einem Ort verbindet. Der Verein FiB e.V. mit Familienbildungsstätte und Sportverein war von Beginn an in die Planungen mit eingebunden.  
Das Haus wurde im März 2000 eröffnet und 2006 als Familienzentrum mit der Auszeichnung „best-practice“ anerkannt. Seither konnte das Angebotsspektrums im Zentrum durch weitere Kooperations-partner ergänzt werden.

Folgende  Aspekte der Arbeit des Familienzentrums stehen im Vordergrund:

  • Integration der pädagogischen/kulturellen Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen;
  • Generationen- und nationalitätenübergreifender Handlungsansatz;
  • Frühkindliche Bildung durch eine Vielfalt an Bildungsangeboten z.B. sprachliche Förderung, Bewegungs-, musikalische und kreative Angebote
  • Erziehungspartnerschaft mit den Eltern pflegen, die Erziehungskompetenz der Eltern stärken durch Beratung und Unterstützung in Erziehungsfragen, Elternbildung, Familien-, Ehe- und Lebensberatung;Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie z.B. durch bedarfsgerechte Öffnungszei-ten, Vermittlung von Tagespflege und weiteren Hilfsangeboten;
  • Netzwerke bilden, Nutzer beteiligen  mit dem Ziel, das Selbsthilfe- und Selbstorganisationspo-tenzial der Bürger zu aktivieren.

Die Kindertagesstätte „Luise Ueding“  ist ein wesentlicher Bestandteil im soziokulturellen Zentrum und durch die „offene Gesamtkonzeption“ des Hauses bieten sich ihr vielfältige Möglichkeiten und ein reichhaltiges Raumangebot. Das Kita-Team mit seinen unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Qualifikationen gestaltet mit 75 Kindern im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren diesen wichtigen Lebensabschnitt.

 

  •  Leitfaden der Arbeit ist das "offene Konzept". Unter dem Motto "Schön, dass es dich gibt und dass du so bist, wie du bist" steht das Kind mit seinen besonderen Fähigkeiten und Kenntnissen im Mittelpunkt. Das Team sieht sich als Entwicklungsbegleiter der Kinder auf ihrem Weg zum selbst- und verantwortungsbewussten Menschen. Eine liebevolle und vertrauensvolle Atmosphäre ist uns besonders wichtig.
  • In den so genannten "Kleinen Treffs" sind Kinder im Alter von 4 Monaten bis 3 Jahren in einer beschützenden Atmosphäre zu Hause. In den „Großen Treffs“ finden die 3 -6jährigen entsprechend ihren Interessen Spiel- und Gestaltungsmöglichkeiten. Durch unser „offenes Konzept“ ergibt sich die Begegnung von Großen und Kleinen wie selbstverständlich im Kita-Alltag z.B. beim gemeinsamen Singkreis, in unserer Werkstatt, im Bauraum und natürlich auf dem Außengelände. Jedes Kind ist in einen Gruppenverband eingebunden, der ihm Sicherheit gibt und es hat darüber hinaus die Freiheit, sich unter allen Kindern einen bevorzugten Spielpartner auszuwählen.

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Familien-Zentrum Köln-Kalk und Höhenberg-Vingst im "Kalker Netzwerk für Familien" www.kinderschutzbund-koeln.de  

Das "Kalker Netzwerk für Familien" ist ein großer gleichberechtigter Zusammenschluss mehre¬rer Kindergärten und Einrichtungen der Erziehungshilfe und des Gesundheitswesens in öffentlicher, konfessioneller und freier Trägerschaft. Im Rahmen des Netzwerks kooperieren mittlerweile 12 Kindertagesstätten und 16 Einrichtungen aus den Bereichen Familienberatung, Familienbildung, Frühförderung, gesundheitliche Hilfen, Hilfen zur Erziehung, frühe präventive Angebote und der Allgemeine Soziale Dienst der Stadt Köln. Durch eine strukturierte und zugleich persönliche Art der Kooperation können Zugänge und Übergänge zu verschiedenen Angeboten für die Nutzer möglichst leicht und vertrauensbewahrend gestaltet werden. Die Gold Kraemer Stiftung und die Fachhochschule Köln begleiten und unterstützen das Netzwerk. In diesem Rahmen sind inzwischen drei Familienzentren entstanden: das Familienzentrum Kalk, das Familienzentrum Höhenberg-Vingst und das Katholische Familienzentrum Höhenberg-Vingst, die die Versorgung im jeweiligen Sozialraum sicher stellen. Während das Familienzentrum in Köln-Kalk einen örtlichen Mittelpunkt im Zentrum der Gold-Kraemer-Stiftung hat, ist die Arbeit in Höhenberg und Vingst eher dezentral angelegt. Die Koordination wird durch zwei mit je halber Stelle fest angestellte Koordinatorinnen in den beiden Stadtteilen gewährleistet, deren Finanzierung für zwei Jahre durch zusätzliche Stiftungsmittel gesichert ist.Das Netzwerk hat sich mit einer Steuerungsgruppe und verschiedenen Arbeitskreisen eine Struktur zur Vereinfachung der Zusammenarbeit gegeben. Grundsätzlich gilt aber: Alle wesentlichen Fragen der Qualitätssicherung und der Weiterentwicklung werden gemeinsam im Netzwerk besprochen und entschieden.Dieses Netzwerk-Konzept unterscheidet sich von der Idee eines Familienzentrums, das aus einem einzelnen Kindergarten entsteht. Es ist — auf der Grundlage einer bereits gewachsenen breiten Kooperationskultur — als Realisierungsmodell für einen verdichteten Stadtteil einer Großstadt wie Köln entwickelt worden. Dadurch wird die Verbindung von frühkindlicher Betreuung, Bildung, Erziehung mit der frühen Unterstützung von Eltern möglich. Außerdem werden die Familien in den Sozialraum eingebunden und in ihren Selbsthilfepotenzialen gefördert. Angesichts der knappen finanziellen und zeitlichen Ressourcen aller Beteiligten hat sich ein relativ unkompliziert zu nutzendes Netzwerk verschiedener Anbieter als ökonomisch sinnvoll und fachlich bereichernd erwiesen. Bislang wurden gute Erfahrungen mit einer flexiblen und. bedarfsorientierten gegenseitigen Nutzung der verschiedenen Angebote gemacht, die beteiligten Familien den Zugang zu weiteren Hilfen erleichtert.Die hier tätigen sozialen Einrichtungen arbeiten bereits seit vielen Jahren in kooperierenden Strukturen, die reichen Nährboden für Zusammenarbeit in der Einzelfallarbeit aber auch in der Umsetzung verschiedener Projekte über das Netzwerk hinaus bedeuten. Durch die bestehende Verankerung verschiedener Einrichtungen im Sozialraum konnte schnell und unkompliziert der Bedarf an Angeboten für Familien in den Stadtteilen eruiert und die notwendige Form vernetzter Angebote festgelegt werden. Weitere Befragungen und intensivierte Erfahrungen in bestimmten Teilbereichen erlauben es, das Konzept jeweils nachzujustieren. Hier soll die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule eine besondere Rolle spielen. Vor kurzem wurde eine Zusammenarbeit des Netzwerks mit der Abteilung Kindertagespflege des Jugendamtes in Köln vereinbart. Mit den Kinderärzten in den betroffenen Stadtteilen Köln-Kalk und Köln-Höhenberg/Vingst finden erste Annäherungen zur verbindlichen Zusammenarbeit statt. Durch die Zusammenarbeit mit dem regionalen „Netzwerk W“ stellt der (Wieder-)Einstieg in den Beruf nach der Elternzeit einen aktuellen Arbeitsschwerpunkt dar. Seit der Einführung der Kinderwillkommenspakete für alle Familien mit Neugeborenen in Köln etabliert sich eine regelmäßige Abstimmung mit der für den Bezirk zuständigen KiWi-Koordinationsstelle. Wichtiges Anliegen der Netzwerkarbeit ist, bestehende Angebote effizienter zu nutzen und zugänglicher zu machen. Um dies zu gewährleisten, werden die Familienzentren im Kalker Netzwerk für Familien durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit bei Multiplikatoren und Familien bekannt gemacht.

 

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Familienzentrum Hörde
www.awo-dortmund.de



Die Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Dortmund ist seit über 40 Jahren in dem Stadtteil mit besonderem Betreuungsbedarf integriert. Sie wird von den Familien, die größtenteils aus verschiedenen Kulturkreisen kommen, besucht und gern als Anlauf- und Kontaktstelle genutzt. Etwa 53% unserer 95 Kinder stammen aus Familien mit Migrationshintergrund.
Im Rahmen der Modellprojekte „Elternschule“ und “Erprobungsmaßnahmen im Arbeitsfeld Zuwanderungen“ (gefördert durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration) in den Jahren 2005/06 konnten wir uns als pädagogisches Team intensiv in die Arbeit eines Familienzentrums einarbeiten. Wir wurden durch die Zertifizierung und Gütesiegelvergabe am 4. Juni 2007 durch Herrn Minister Laschet offiziell anerkannt.

Seit dem 1. August 2008 betreuen wir 20 Kinder in der 45 Std. Betreuung, davon 6 Kinder ab 2 Jahren. Weitere 3 Gruppen mit einer 35 Std. Betreuung nutzen 75 Kinder im Alter von 3 Jahren bis zur Einschulung.
Durch Fördermittel des Landes „Frühe Hilfen für Kinder“ waren wir 2007 in der Lage eine bauliche Erweiterung zu schaffen. Die zusätzlichen Räumlichkeiten bieten einen Schlaf- und Wickelraum für Kinder ab 2 Jahren und einen Gruppenraum bzw. Multifunktionsraum, den wir jeweils für altersentsprechende Aktivitäten mit den Kindern flexibel nutzen können. Außerdem ist ein Eingangsbereich mit integriertem Speiseraum entstanden, der uns für die Mahlzeiten mit den Kindern und als Elterntreffpunkt/Elterncafe zur Verfügung steht.
Die Einrichtung ist von 7.00 – 16.30 Uhr täglich geöffnet und durch die Kooperation mit der

Kindertagespflege des Trägers bei Bedarf zu erweitern.

 

  • Gezielte Sprachförderung (BISC, Delfin 4, Englisch für Kinder, Deutsch als Zweitsprache.....)
  • Elternbildung: FuN-Projekt, FuN-Baby, „Starke Eltern – Starke Kinder“, Fachvorträge zu den Themen: Ernährung, Sprache und Bewegung, Gesundheit, Erste Hilfe am Kind, u.a.
  • Internationale Krabbelgruppe, Geschwistergruppe
  • Intensive Zusammenarbeit mit: 4 Grundschulen, Beratungs- und Frühförderstellen, Nachbarschaftsbüros, weiteren Einrichtungen der Kinder- Und Jugendhilfe, Kinderärzten, Gesundheitsamt der Stadt Dortmund, Berufskollegs, Integrationsfachabteilung, Beratungsstelle für Migranten
  • Vater-Kind-Veranstaltungen
  • Eltern-Kind-Aktionen zur Neugestaltung des Aussenspielbereiches
  • Rückenschule, Tanzschule

Weitere geplante Angebote sind u.a.:

 

  •  Erweiterung des Platzangebotes für Kinder U3, da eine starke Nachfrage auch in der 35 Std. Betreuung besteht
  • Kreativ-Angebote und Musikerziehung

 

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