Re-Zertifizierung in Coronazeiten

Mitteilung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

Die aktuelle Situation der Corona-Pandemie stellt auch die Kindertagesbetreuung und insbesondere Familienzentren vor besondere Herausforderungen. Wir wissen das große Engagement in dieser schwierigen Zeit daher sehr zu schätzen. Gerade Familienzentren können in dieser herausfordernden Lage eine besondere Unterstützung für Familien bilden. Allerdings sind auch hier teilweise neue Lösungen gefordert, um der aktuellen Situation gerecht werden zu können.

Zur Unterstützung der der Arbeit der Familienzentren gibt es in Zusammenarbeit mit der Servicestelle Familienzentren weitere Unterstützungsangebote, um diese wichtigen Arbeit vor Ort weiter fortführen zu können. Dazu finden Sie auf der Programmbegleitenden Internetseite www.familienzentrum.nrw.de weitere Informationen.

In Zusammenarbeit mit der Zertifiezierungstelle für Familienzentren PädQUIS ist es bisher gelungen, eine angemessene Umsetzung von Angeboten für die Familienzentren zu gewährleisten und auch mit Rücksicht auf anstehende (Re-)Zertifizierungen Lösungen im Einzelfall zu entwickeln. Zur Beratung in konkreten Einzelfragen würde ich Sie daher bitten, sich unmittelbar an die Zertifiezierungstelle zu wenden (Kontakt: PädQUIS).

Seit dem 17. August 2020 gilt für die Kindertagesbetreuung wieder der Regelbetrieb. Das Familienministerium des Landes Nordrhein-Westfalen informiert in seinem Onlineangebot umfangreich über die Rahmenbedingungen in der Kindertagebetreuung unter den aktuellen Begebenheiten. Die für die Kindertageseinrichtungen geltenden Regelungen sind dabei grundsätzlich auch auf die Angebote der Familienzentren anzuwenden. Im Wesentlichen sind das die bereits bekannten Hygieneregeln und die Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Darüber hinaus sind nach wie vor die Regelungen der jeweils geltenden Coronaschutzverordnung zu beachten. Dort wird in § 7, Abs. 1 bestimmt, dass Angebote der außerschulischen Bildung, zu denen z.B. auch die Angebote der Familienbildung gehören, grundsätzlich möglich sind, wenn geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Dazu gehören insbesondere die Einhaltung von Mindestabständen, die Regelungen zur Hygiene, die Beschränkung der Personenanzahl eines Kurses, abhängig von der jeweiligen Raumgröße und die Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit der anwesenden Personen. In geschlossenen Räumen gilt außerhalb des Sitzplatzes die Maskenpflicht.

Die aktuelle Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVo) können Sie hier abrufen.

Weitere wichtige Fragen und Antworten können Sie auch noch einmal hier nachlesen.