In den vergangenen Jahren wurden in Nordrhein-Westfalen neben den Familienzentren weitere präventive Ansätze entwickelt. Ziel dieser Ansätze ist es, bestehende Unterstützungssysteme für Kinder, Jugendliche und Familien eng miteinander zu verknüpfen, um Heranwachsende und Familien bestmöglich begleiten und fördern zu können. Weitere Beispiele für bestehende Präventionsangebote des Landes sind:

(bisher „Kein Kind zurücklassen!“) ist eine Landesinitiative, die das Ziel verfolgt, einen Beitrag dazu zu leisten Kinder und ihre Familien von der Schwangerschaft an über das Aufwachsen in öffentlicher Verantwortung, im Übergang Schule – Beruf bei der Integration in die Gesellschaft zu begleiten und zu unterstützen. In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits 40 Kommunen, die am Aufbau und der Weiterentwicklung passgenauer Präventionsketten arbeiten. Kommunen und Land arbeiten Hand in Hand in dem gemeinsamen Bestreben, allen Kindern und Jugendlichen gleiche Chancen und Zukunftsperspektiven zu ermöglichen.

Weitere Informationen:
www.kommunale-praeventionsketten.de

Bei den Frühe Hilfen handelt es sich um frühzeitige, koordinierte und multiprofessionelle Angebote für (werdende) Eltern und Familien mit Kindern von null bis drei Jahren. Ziel ist es die Entwicklungsbedingungen von Kindern zu verbessern und (werdende) Eltern zu entlasten. Darüber hinaus sollen durch die Unterstützungsleistungen ihre Beziehungs-, Erziehungs- und Versorgungskompetenz nachhaltig gestärkt werden. Die Frühen Hilfen sind ein wesentlicher Teil der kommunalen Präventionsketten.

Weitere Informationen:
www.mkffi.nrw