Familienzentrum ZAK, Bergisch Gladbach

Der Verein zur Förderung der Jugend- und Sozialarbeit e.V. wurde 1994 gegründet. Die Vereinsgründer verfolgten das Ziel, im Stadtteil Bensberg-Bockenberg ein Gemeinwesenzentrum mit Kindertagesstätte, Jugend- und Bürgertreff zu errichten. Leitgedanke war, im Rahmen einer offenen Gesamtkonzeption ein Haus zu gestalten, das generationen- und nationalitätenübergreifend Sozial- und Kulturarbeit an einem Ort verbindet. Der Verein FiB e.V. mit Familienbildungsstätte und Sportverein war von Beginn an in die Planungen mit eingebunden.

Das Haus wurde im März 2000 eröffnet und 2007 als Familienzentrum zertifiziert. Seither konnte das Angebotsspektrum durch weitere Kooperationspartner ergänzt werden.

Folgende Aspekte der Arbeit des Familienzentrums stehen im Vordergrund:

  • Integration der pädagogischen/kulturellen Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen

  • Generationen- und nationalitätenübergreifender Handlungsansatz

  • Frühkindliche Bildung durch eine Vielfalt an Bildungsangeboten z.B. sprachliche Förderung, Bewegungs-, musikalische und kreative Angebote

  • Erziehungspartnerschaft mit den Eltern pflegen

  • Die Erziehungskompetenz der Eltern stärken durch Beratung und Unterstützung in Erziehungsfragen, Elternbildung, Familien-, Ehe- und Lebensberatung

  • Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie z.B. durch bedarfsgerechte Öffnungszeiten

  • Vermittlung von Tagespflege und weiteren Hilfsangeboten

  • Netzwerke bilden, Nutzer beteiligen mit dem Ziel, das Selbsthilfe- und Selbstorganisationspotenzial der Bürger zu aktivieren.

Die Kindertagesstätte „Luise Ueding“ ist ein wesentlicher Bestandteil im soziokulturellen Zentrum und durch die „offene Gesamtkonzeption“ des Hauses bieten sich ihr vielfältige Möglichkeiten und ein reichhaltiges Raumangebot. Das Kita-Team mit seinen unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Qualifikationen gestaltet mit 75 Kindern im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren diesen wichtigen Lebensabschnitt.

Leitfaden der Arbeit ist das „offene Konzept“. Unter dem Motto „Schön, dass es dich gibt und dass du so bist, wie du bist“ steht das Kind mit seinen besonderen Fähigkeiten und Kenntnissen im Mittelpunkt. Das Team sieht sich als Entwicklungsbegleiter der Kinder auf ihrem Weg zum selbst- und verantwortungsbewussten Menschen. In den so genannten "Kleinen Treffs" sind Kinder im Alter von vier Monaten bis drei Jahren in einer beschützenden Atmosphäre zu Hause. In den „Großen Treffs“ finden die Drei- bis Sechsjährigen entsprechend ihren Interessen Spiel- und Gestaltungsmöglichkeiten. Durch das „offene Konzept“ ergibt sich die Begegnung von Großen und Kleinen wie selbstverständlich im Kita-Alltag z.B. beim gemeinsamen Singkreis, in der Werkstatt, im Bauraum und auf dem Außengelände. Jedes Kind ist in einen Gruppenverband eingebunden, der ihm Sicherheit gibt und es hat darüber hinaus die Freiheit, sich unter allen Kindern einen bevorzugten Spielpartner auszuwählen.

 

Weitere Informationen:
www.zak.froebel.info